Kolping in Mecklenburg-Vorpommern

Kolping
Unsere Reisegruppe am Brunnen der Lebensfreude in Rostock

In unserem Dorf ist es schon längst bekannt, dass die Gruppe Kolping unserer Kolpingsfamlie alle zwei Jahre auf große Fahrt geht. Wir haben uns eine Kultur- und Besichtigungsfahrt in das Land Mecklenburg-Vorpommern ausarbeiten lassen.
Am Samstag, 16. September, war es da so weit. Wir startete mit dem Bus Richtung Norden und weiter in Richtung Nordosten, bis wir am Nachmittig unser Hotel in Warnemünde-Diedrichshagen erreicht hatten. Noch am gleichen Abend besuchten wir die Vorabendmesse in Warnemünde. In der Kapelle der Diaspora-Gemeinde "Maria Meeresstern" haben wiir mit unserer Gruppe die Speyerer Domfest-Messe gesungen.
Am Sonntagmorgen ging es dann mit unserer Reiseführerein zuerst durch Warnemünde, später durch Rostock, wo wir u.a. die alte Marienkirche besichtigten. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Bus nach Bad Doberan, wo wir in eine Schmalspurbahn umstiegen und bis Kühlungsborn fuhren.
Am Montag fuhren wir in einen einmalig schönen Landstrich an der Ostsee: nach Fischland und Darß. Beides sind Halbinseln mit Schilfgürteln, Dünen und Wäldern. Am Nachmittag war dan noch eine Bootsfahrt durch die herrliche Boddenlandschaft.
Am 4. Tag stand die Landeshauptstadt Schwerin im Programm. Nach der Stadtrundfahrt mit Führung durch die ehemalige Hansestadt folgte die Besichtigung des Schlosses mit seinen weithin sichtbaren goldenen Türmen. Es ist das Wahrzeichen Schwerins im Schweriner See. Nachmittags statteten wir der Hafenstadt Wismar einen Besuch ab. Sehenswert sind die drei hünenhaften Backsteinkirchen, das stolze Rathaus und die Kaufmannshäuser rund um den großen Marktplatz.
Am Mittwoch hieß es früher aufstehen. Wir fuhren nach Stralsund und weiter nach Rügen, Deutschlands größter Insel. Unser Reiseführer zeigte uns die alten Alleen durch die wir bis Kap Arkona, dem nördlichsten Punkt Deutschlands fuhren; wir sahen die Kreideküste, den Königsstuhl, eine Halbinsel in der Ostsee, die malerischen Fischerdörfer, den weißen Sandstrand und nicht zuletzt, die Reste der Jaromarsburg, einer Festung aus Slawenzeit.
Am 6. Tag erfolgte die Fahrt zur Mecklenburgischen Seenplatte, nach Röbel am Müritzsee. Hier starteten wir zu einer Rundfahrt auf dem See. Nachmittags ging die Busfahrt weiter nach salem am Kummerow-See. Dort hat der Kolping-Diözesanverband als Träger das neue Kolpingferienheim gebaut. Es ist ein großzügig gebautes Ferienheim, wo nicht nur Kolpingmitglieder preiswert Urlaub machen können.
Den frei zur Verfüguung stehenden Freitag haben die meisten der 45 Reisenden zum Strandbummel in Warnemünde genutzt. Das schöne Wetter ließ zu, dass wir direkt am klaren Wasser der Ostsee entlang, bunte Steine suchen konnten., Vielleicht war noch ein Bernstein dabei! Steine mit Löchern -Hühnerdocktor genannt- haben wir einige gefunden; somit hatte der Finder einen Wunsch frei! Unsere Reiseführerin hatte uns die Tage zuvor mit auf den Weg gegeben. Vom Cafe des großen Hotels "Neptun" hatten wir eine sehr schöne Übersicht auf den gesamten Strand mit der Hafeneinfahrt zum Rostocker Überseehafen. Abends wurden noch die Koffer gepackt, denn am Samstag war die Heimfahrt, die uns noch nach Ratzeburg führte. Dort hatten wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung (für einen kurzen Stadtbummel).
Gut wieder in Hiddingsel angekommen. Werden wir diese schöne Fahrt noch lange in bester Erinnerung halten.

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